Behandlungen

Homöopathie im akuten Krankheitsfall

Eine akute Erkrankung kommt oft plötzlich und hat häufig einen verursachenden Anlass bzw. Auslöser. Der Körper reagiert mit Maßnahmen zur Abwehr wie Schwitzen, Fieber, und Ausscheidungen. Häufig ist das Allgemeinwohl und Körperbefinden verändert und wird vielleicht mit Kopfschmerzen oder Missempfindungen der Skelettmuskulatur wahrgenommen.  

 

Eine akute Erkrankung kann unterstützend mit der Homöopathie begleitet werden und dadurch einen verkürzenden und erleichternden Einfluss auf den Verlauf haben.


Homöopathie im chronischen Krankheitsfall - antimiasmatischer Ansatz

 

Chronische Beschwerden verlaufen häufig zu Beginn eher unbemerkt, sie zeigen sich durch wiederkehrende Leiden und Missempfindungen. Häufig reichen hier kleinste Auslöser aus, um die Beschwerden wieder hervorzubringen.

Auslöser können sein:

Fehler in der Lebensführung, Wetterwechsel, Unterkühlungen, Ärger & Stress  und auch Unterdrückungen durch von außen gesetzter Reize.

 

Aus der homöopathischen Betrachtung heraus ist nicht zwangsläufig die Dauer der Beschwerden ausschlaggebend, sondern dass der Organismus (die Lebenskraft) alleine nicht die Kraft besitzt, sich von diesem Leiden zu befreien! Diesen im Laufe des Lebens zunehmenden Erscheinungen liegen bestimmte konstitutionelle Veranlagungen, die sogenannten chronischen Miasmen zugrunde.

 

Die Homöopathie meint mit einer "chronischen Krankheit" aber nicht eine Krankheit im schulmedizinischen Sinn, sondern eine Fehlsteuerung oder Fehlprogramm der Lebenskraft, ausgehend von bestimmten Infektionen ("erworbenen" Miasmen) oder vererbten Krankheitsdispositionen ("hereditären" Miasmen).

 

Durch verschiedene Belastungen und Einwirkungen von außen, können sich diese immer weiter manifestieren.

 

Für die chronische Behandlung ist eine ausführliche Anamnese notwendig.

 

Diese beinhaltet die gegenwärtigen Symptome, die Biographie der Krankenvorgeschichte und äußere Einwirkungen, sowie eine eingehende Familienanamnese. Das aus dieser umfassenden Datenerhebung resultierende Bild der Erkrankung bildet die Grundlage zur Mittelfindung des richtigen Homöopathicums.

 

Das Ziel einer antimiasmatischen Behandlung ist es, die Fehlsteuerung des Organismus (Lebenskraft) zu korrigieren und den gesamten Menschen wieder zu stabilisieren und dadurch seine Veranlagung für bestimmte Erkrankungen zu minimieren oder zu beseitigen.